Elementarmagie

Die "wilde" Magie

Elementarzauberer gibt es in vielen Kulturen, v.a. aber bei den Naturvölkern (hier werden sie meist Schamanen genannt), wo sie gemeinsam mit der Kräuterkunde die einzige praktizierte Form der Magie darstellt. In Hochkulturen werden Elementarmagiere vom Volk gern "Hexen" genannt und nicht gerade geliebt.
Die Elementarmagie wird gefühlt, nicht gelehrt. Da es keine allgemeingültigen Rezepte zur Anzapfung der eigenen magischen Energie gibt, existieren auch keine Bücher zu diesem Thema. Im Gegensatz zu allen anderen Formen der Magie, bedient sich der Magier keiner äußeren Macht. Alle Zauberkraft kommt aus ihm selbst. Deshalb muß der Zauberer seine Fähigkeiten eigenständig entdecken und entwickeln. Das Talent ist dabei wichtiger als die Ausbildung. Im Gegensatz zu Hochmagieren und Beschwörern können deshalb Elementarzauberer oft schon in jungen Jahren mächtige Zauber wirken. Das hat zur Folge, dass die Magie oft ungezähmt und wild ist. So etwas kann zum Problem werden.
Der Vorteil des schnellen Lernens ist natürlich auch, dass Elementarmagiere sich nicht so sehr auf ihre Zauberei spezialisieren: Während Hochmagiere nichts anderes lernen können als eben die Zauberkunde, sind Elementarmagiere oft Handwerker, Krieger, Waldläufer oder Bauern. Deshalb werden Elementarmagiere häufig gar nicht als solche erkannt, sondern für "normale" Leute gehalten.
Zu beachten ist, daß die Zauber eng mit dem Charakter des Zaubernden zusammenhängen, da sie Teil seiner Natur sind. Eine Auswahl von Zaubern primär nach den Gesichtspunkten der Zweckdienlichkeit ist daher nicht gestattet. Weder sind Silben oder Gesten noch irgendwelche Hilfsmittel nötig, um Elementarzauber zu wirken. Man kann sie auch nicht speichern (wie in Magischen Gegenständen). Sie kann nur vom Zauberer selbst bewirkt und auf ihn selbst angewandt werden.

Aus der "Fibel Magischen Irrglaubens", verfasst von Meister Ceranius Die Vorstellung ist allgemein verbreitet, dass gewissen Körperregionen bestimmte magische Energien zugeordnet sind. So sollen manche elementarmagische Zauber ihren Ursprung im Kopf haben, andere aber in den Gliedmaßen oder den inneren Organen.
Es gibt auch Schulen, die behaupten, dass man sämtliche Elementarzauber einem der vier alchemistischen Elemente zuordnen müsse.

Allgemeine Bedingungen zum Wirken der Zauber

  1. Für die Wirkung aller Sprüche muß der Attributswurf auf ZAU gelingen.
  2. Jeder Zauber kann beliebig oft angewandt werden.
  3. Insgesamt kann ein Elementarmagier jedoch nicht mehr Zauber pro Tag wirken, als die Gesamtzahl seiner Zauber beträgt. Hat er also 8 verschiedene Zauber zur Verfügung, so kann er auch nur insgesamt 8 Zauber täglich wirken.
  4. Wo nicht anders angegeben, erfordert das Zauberwirken 1 Rd. Konzentration.
  5. Jeder Zauber bewirkt eine physische Erschöpfung, nämlich 2 TP pro Konzentrations-Rd. (Waffenloser Schaden mit Regeneration von 1 TP/Std.)
  6. Alle Zauberwirkungen können vorzeitig abgebrochen werden (ohne Konzentrations-Rd.)
  7. Rettungswürfe sind nur zulässig, wenn explizit angegeben. Sie gehen auf den Attributswert Zauber.

Zu den Elementarzaubern

  1. Zauber der Selbstverwandlung
  2. Zauber der Erschaffung
  3. Zauber der Beeinflussung



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