Geisterrufer finden sich in Hochkulturen wie in den Stämmen der wilden
Barbaren. Oft nennt man sie Nekromanten oder Grabschänder - was als Beleidigung
gemeint ist. Sie werden oft verdächtigt, mit finsteren Mächten im
Bunde zu stehen.
Angesichts der Gefahr, die durch freigelassene Geister oder Wiedergänger
entstehen könnte, ist die ihre Beschwörung vielerorts verboten. Es
heisst, dass die Beschwörung die gefährlichste Form der Magie ist,
und zwar für den Magier als auch für die Öffentlichkeit. Geisterbeschwörer
im besonderen gelten als künftige Irre. Denn während dem Dämonologen insbesondere
die Vernichtung durch einen schlampig beschworenen, verärgerten Dämon droht,
ist der Hauptgrund für die Frührente eines Geisterbeschwörers schlicht
Wahnsinn. Es kommt auch vor, dass besonders willensstarke Geister den Spieß
umdrehen und den Beschwörer beherrschen. Für diesen läuft das wieder
auf Wahnsinn hinaus.
Nachdem er seine Ausbildung beendet hat, kennt der Geisterrufer Art und Verhalten
der gängigsten ektoplasmischen Grenzgänger (wie sie auf der folgenden
Seite aufgelistet sind). Er kann jeden von ihnen in die Äthersphäre
bannen, sofern ihm ein Fertigkeitswurf auf Beschwörung gelingt und der
Geist nicht weiter als 10 Meter entfernt ist. Selbst beschwören kann er
jedoch nur einige Arten. Wieviele, hängt von seinen Magischen Fähigkeiten
ab (Attributswert Zauber, Fertigkeitswert Beschwörung).
Ein Geisterrufer kann jeden Geist oder Untoten seiner Sichtweite als solchen
erkennen.
Dämonenbeschwörung
Die Geister